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Heuschnupfen Saison beginnt.
Es sind die winzigen Pollenkörnchen, die uns so zu schaffen machen. Für Allergiker sind die Pollen der Windblütler von besonderer Bedeutung. Die Pollenkörner windblütiger Pflanzen sind klein, leicht und besitzen ein gutes Schwebevermögen, daher können sie über mehrere hundert Kilometer weit vom Wind verfrachtet werden. Die sechs häufigsten Auslöser des Heuschnupfens sind Birke, Erle, Hasel, Gräser, Roggen und Beifuss. Durch diese sechs Pollenarten
werden über 90% der Heuschnupfenanfälle ausgelöst. Wenn Sie als Heuschnupfengeplagte einige Tipps beachten, dann können Sie sich manche Beschwerden ersparen oder zumindest abschwächen.

Tipps für Pollenallergiker Pollenflugkalender

  • in Zeiten der Gräserblüte Wiesen meiden
  • auf Spaziergänge und Sport zu den Spitzenzeiten des Pollenfluges verzichten
    (Pollenflugvorhersage beachten)
  • beim Autofahren Lüftung ausschalten und Fenster geschlossen halten oder Pollenfilter einbauen
  • täglich Staubsaugen, um Pollen auf Teppichen zu entfernen oder Zimmer feucht wischen
  • am Morgen und am Abend, wenn die Pollen am stärksten fliegen, Fenster geschlossen halten
  • möglichst jeden Abend vor dem Zubettgehen die Haare waschen und die Straßenkleidung außerhalb des Schlafzimmers ablegen, um keine Pollen ins Schlafzimmer einzuschleppen
  • bei einer Kreutzallergie: Allergene in Äpfeln, Kern- und Steinobst sind hitzelabil, deshalb gekocht oder gebacken, werden Äpfel und Co in der Regel problemlos vertragen

Übrigens, wenn Sie in dieser schwierigen Zeit schlecht hören, dann gibt es noch keinen Grund zur Panik, dass Sie Ihr Gehör verlieren. Die Pollen führen nicht nur in der Nase, sondern auch in der Ohrtube zu einer vermehrten Schleimproduktion. Der Schleim verändert die Druck-verhältnisse im Ohr und dadurch die akustische Wahrnehmung. Dieser Effekt kann auch bei nur geringen nasalen Beschwerden auftreten.


Sodbrennen erhöht Krebsrisiko
Menschen, die regelmäßig oder öfter als einmal pro Woche an Sodbrennen leiden, sollten ihre Speiseröhre untersuchen lassen. Strömt ständig saurer Magensaft in die Speiseröhre zurück, erhöht dies das Risiko für einen Speiseröhrenkrebs. "Diese Tumorart wird immer häufiger und tritt fast immer im Zusammenhang mit Sodbrennen auf", sagte Dr. med. Peter Meier von der Medizinischen Hochschule Hannover. Bei vielen Menschen könnten Frühstadien aber rechtzeitig mit geeigneten Untersuchungsmethoden entdeckt werden.

Meier empfiehlt die Spiegelung von Magen und Speiseröhre mit einem hochauflösenden Endoskop. Die medikamentöse Therapie sollte mit so genannten Protonenpumpenhemmern erfolgen. Sie drosseln die Säureproduktion im Magen, wodurch weniger Säure in die Speiseröhre zurückfließt. Dass eine Spiegelung der Speiseröhre gar nicht unangenehm sein muss, und welche Maßnahmen Menschen ergreifen sollten, die nur unter gelegentlichem Sodbrennen leiden, lesen Sie im vollständigen Artikel in der "Neue Apotheken Illustrierte / Gesundheit".


Bewegen ohne Schmerzen

Extrakte aus der Weidenrinde lindern Schmerzen und Entzündungen in Muskeln und Gelenken. Ein entsprechender Tee kann daher die Behandlung leichter rheumatischer Beschwerden unterstützen. Die Weidenrinde ist das natürliche Reservoire der Salicylsäure, die als Grundbaustein der schmerzlindernden und entzündungshemmenden Acetylsalicylsäure weltweit bekannt ist. Wärme, zum Beispiel in Form von Fango- und Leinsamen-Packungen sowie Bädern, wirkt ebenfalls schmerzlindernd. Sie löst durch ihre durchblutungsfördernde Wirkung verspannte Muskeln. Bei Rückenschmerzen, Arthrose im Hüft-, Hand- oder Kniegelenk wirkt sich ein heißes Bad zum Beispiel mit einem Rosmarinzusatz wohltuend aus. Rosmarin verstärkt die durchblutungsfördernde Wirkung. Bei Fieber, krankhaftem Bluthochdruck oder Herzschwäche ist ein Vollbad allerdings nicht angebracht.