Zucker

Liebe Kunden/-innen

Zuviel Zucker schadet

  Zu viel Zucker schadet der Gesundheit. Er greift die Zähne an und verursacht Karies. Er macht dick, wenn sich der Mensch zu wenig bewegt und die Zuckerkalorien in Fettpolster umwandelt. Natürliche Süßungsmittel erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Doch steckt mehr in ihnen als im herkömmlichen Zucker aus der Zuckerrübe?

Agavendicksaft stammt aus Agaven, die in Mittelamerika wachsen. Er enthält hauptsächlich Fruchtzucker (Fruktose). Fruktose verursacht in größeren Mengen Durchfall und Blähungen und stört den Stoffwechsel. Jeder dritte Bundesbürger verträgt nur wenig oder keine Fruktose. Zusätzlicher Minuspunkt: Agavendicksaft klebt an den Zähnen und fördert Karies, genau wie Haushaltszucker.

Ahornsirup gewinnt man aus dem Saft des Ahornbaums, der vor allem in Kanada und den USA wächst. Je dunkler, desto süßer schmeckt er. Er enthält vor allem Saccharose – wie Haushaltszucker. Ahornsirup ist folglich auch nicht gesünder als dieser, im Gegenteil. Er ist klebrig, haftet an den Zähnen und fördert Karies.

Reissirup entsteht, indem man Reismehl mit Wasser erwärmt und Enzyme zugibt, die Stärke in süße Zucker spalten. Reissirup schmeckt weniger süß als Zucker mit einer feinen Karamellnote. In ihm stecken vor allem Mehrfachzucker, Malz- und Traubenzucker. Er enthält keine Fruktose – ideal für Menschen mit Fruchtzuckerunverträglichkeit. Doch auch Reissirup klebt, haftet an den Zähnen und fördert Karies.

Birkenzucker wurde früher aus Birkenrinde und wird heute aus Hartholz oder Mais gewonnen. Seine Süßkraft entspricht der von Haushaltszucker, er lässt sich auch ähnlich verarbeiten. Süß schmeckt der im Birkenzucker enthaltene natürliche Zuckeralkohol Xylit, den der Körper kaum verarbeiten kann. Er enthält 40 Prozent weniger Kalorien und eignet sich für Diabetiker, weil er den Blutzucker kaum beeinflusst. Zudem bekämpft Xylit Bakterien im Zahnbelag und schützt die Zähne vor Karies; deshalb ist er in Zahnpflegekaugummis enthalten. Ab Portionen von 30 bis 50 Gramm verursacht Xylit allerdings Blähungen und Durchfall.

Honig ist ein uraltes Naturprodukt, das im Bienenstock entsteht. Er schmeckt süßer als Zucker. Im Honig stecken vor allem Frucht- und Traubenzucker (Fruktose und Glukose). Außerdem enthält er bakterienhemmende Enzyme und viele Aromastoffe. Gesünder als Zucker ist er dennoch nicht: Er ist klebrig, haftet an den Zähnen und fördert Karies.

Egal ob schnöder Haushaltszucker, weit gereister Agavendicksaft oder edler Ahornsirup – gesundheitsfördernd ist kein Süßungsmittel. Deshalb gilt generell der Rat, sparsam zu süßen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihr Klaus Myschik

 

PS: Frau Struck hat unsere Apotheke und das Reformhaus verlassen. Wir         wünschen ihr alles Gute für die Zukunft.